Die Geschichte Kretas  
   
 
Kreta ist die groesste Insel Griechenlands und des Mittelmeeres und befindet sich im suedlichsten Teil Europas. Es bedeckt ein Gebiet von 8.336 kmē und seine Einwohnerzahl betraegt etwa 537.000. Im Norden ist das Kretische Meer, das Lybische Meer ist im Sueden, das suedliche Ionische Meer und das Mittelmeer im Westen und das Karpathische Meer im Osten. Sie ist umgeben von drei Kontinenten und seine Entfernung zu jedem von ihnen betraegt: 100 km nach Europa, 180 km nach Asien und 270 km nach Afrika.

Kreta ist unterteilt in 4 Praefekturen. Der Praefektur Chania mit seiner Hauptstadt Chania, der Praefektur Rethymnon mit der Hauptstadt Rethymnon, der Praefektur Heraklion mit seiner Hauptstadt Heraklion und der Praefektur Lassithi mit der Hauptstadt Agios Nikolaos. Rund um Kreta gibt es kleinere Inseln, welche alle unbewohnt sind, mit Ausnahme der Insel Gavdos im Sueden. Das kretische Land ist meist bergig.

An der Ostseite der Insel, in Vai, koennen Sie den einzigartigen Palmenwald sehen. Aufgrund seiner Bodenbeschaffenheit hat Kreta viele beeindruckende Schluchten und malerische Ebenen sowie auch Hoehlen, die von bedeutendem archaeologischem und historischem Interesse sind.
Kreta mit seinem fruchtbaren Klima (heisse Sommer und normale Winter) ist einer der groessten Hersteller von Produkten wie Olivenoel, Rosinen, Wein, Fruechten und Gemuesen. Kreta ist auch beruehmt fuer einige spezielle Arten von Kaese, welche auch ausserhalb sehr bekannt sind. Allgemein sind seine Produkte bereits seit antiken Zeiten beruehmt fuer ihre grosse Qualitaet und Geschmack.

Die Staedte auf Kreta sind Heraklion, Chania, Rethymnon, Agios Nikolaos, Ierapetra, Sfakia, Sitia, Timbaki und Kissamos.
Kreta hat auch zwei der groessten Industriezentren Griechenlands. Meistens sind es Fabriken zur Verarbeitung landwirtschaftlicher Gueter und Werkstaetten fuer Naehen, Stricken, Weben und vieles andere.

Die Geschichte Kretas hat den Ausgrabungen zufolge seinen Ursprung in neolithischer Zeit. Aber es wird angenommen, dass es bereits eine schnelle Entwicklung schon waehrend der Kupferzeit gab. Es ist die Periode der minoischen Zivilisation, als der monumentale Palast von Knossos erbaut wurde und Kreta sich zur groessten Seemacht entwickelte. Im 11. Jahrhundert v.Chr. ueberfielen die Dorer die Insel und der Palast war eine Ruine. Waehrend der klassischen Zeiten zeigte Kreta keine bedeutenden Zeichen von kultureller Neigung, waehrend der roemischen und byzantischen Zeiten wurde es gepeinigt durch zahlreiche Piratenuebergriffe. Nach dem Fall von Konstantinopel wurde Kreta ein Teil von Venedig und erbluehte wieder als ein grosses wirtschaftliches und geistiges Zentrum.

Nach Jaehren der Kaempfe schafften es die Tuerken 1669 die Insel zu uebernehmen. Waehrend der Revolution von 1821 kaempften die Kreter aktiver gegen die Tuerken. Sie schafften die Wiedervereinigung mit Griechenland im Jahr 1913.



 
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